Atlas, Piz Segnas und ganz rechts Piz Dolf. Der Dorn im Hintergrund ist der Piz Sardona
Piz Sardona
Piz Sardona (3056 m), der Berg mit hoher Symbolkraft, gab dem Welterbe seinen Namen. Er steht mitten im Welterbe und die Grenzen der drei beteiligten Kantone St. Gallen, Glarus und Graubünden treffen sich nahe des Gipfels.
Alte Verrucano-Gesteine liegen als isolierte Klippe auf einer grossen Fläche, der «Glarner Hauptüberschiebung». Sie wird markiert durch den dünnen Lochsitenkalk, ein sogenannter «Tektonit», der während der Alpenbildung entstand. Darunter die jüngeren Flysch-Gesteine.
Richtung Calfeisental und Flims befinden sich Gletscher, die in den letzten Jahren deutlich an Länge und Volumen verloren haben. In deren Vorfeld sind schöne End- und Seitenmoränen, Gletscherschliffe und Schotterfluren erkennbar.
Piz Sardona, der Berg mit der hohen Symbolkraft
Die sichtbare «magische Linie» der Glarner Hauptüberschiebung ist in Wahrheit eine Fläche, die sich durch die Berge des Welterbes zieht.